Einführung
Diese Erklärung erfolgt gemäß Abschnitt 54 des Modern Slavery Act 2015 des Vereinigten Königreichs und den entsprechenden Rechtsvorschriften in den unten aufgeführten Ländern. Sie beschreibt die Maßnahmen, die TXO Systems Limited und ihre verbundenen Unternehmen (im Folgenden als „die Gruppe“ bezeichnet) ergriffen haben und weiterhin ergreifen, um sicherzustellen, dass in unserem Unternehmen oder unserer Lieferkette keine moderne Sklaverei und kein Menschenhandel stattfinden.
Unser Unternehmen
TXO Systems Limited mit Hauptsitz in Chepstow (Großbritannien) (und Standorten in Solihull (Großbritannien), Livingston (Großbritannien), Andover (Großbritannien), Saint-Ouen-l’Aumone (Frankreich), Solingen (Deutschland), Eskilstuna (Schweden), Hebron (USA), Pakenham (Australien) und Londrina (Brasilien)) ist ein Unternehmen, das Telekommunikationsausrüstung, darunter Switches, ältere Übertragungs- und optische Geräte, vermittelt und vertreibt sowie einen Rücknahme- und Verwertungsservice für ausgemusterte Telekommunikationsausrüstung anbietet.
Unsere Lieferketten
Zu unseren Lieferketten gehören OEMs, Kunden, Komponentenhersteller, Dienstleister und Hardware-Lieferanten an zahlreichen Standorten weltweit. Sie versorgen den Konzern mit der Ausrüstung, die zur Entwicklung der vom Unternehmen angebotenen Kommunikationslösungen benötigt wird. Angesichts dieser Vielfalt bei den Lieferanten sind wir uns bewusst, dass bestimmte Teile unserer Lieferketten ein erhöhtes Risiko für moderne Sklaverei bergen können, und wir sind entschlossen, diesen Risiken entgegenzuwirken.
Richtlinien
Wir haben die folgenden Richtlinien eingeführt, die unser Engagement für die Bekämpfung moderner Sklaverei und des Menschenhandels verdeutlichen:
- Richtlinie gegen Sklaverei und Menschenhandel: Diese Richtlinie legt unseren Standpunkt zur Bekämpfung moderner Sklaverei sowie unsere Erwartungen an alle Mitarbeiter und Lieferanten dar.
- Verhaltenskodex für Lieferanten: Alle Lieferanten sind verpflichtet, unseren Verhaltenskodex für Lieferanten einzuhalten, der ausdrückliche Verbote hinsichtlich der Nutzung von Zwangsarbeit, Schuldknechtschaft oder Pflichtarbeit enthält.
- Richtlinie zum Hinweiswesen: Wir ermutigen alle Mitarbeiter und Lieferanten, Bedenken im Zusammenhang mit moderner Sklaverei oder Menschenhandel zu melden.
Due-Diligence-Verfahren
Der Konzern hat Due-Diligence-Verfahren eingeführt, um Risiken moderner Sklaverei in unseren Lieferketten zu erkennen und zu mindern, darunter:
- Risikobewertungen bei Lieferanten: Durchführung regelmäßiger Bewertungen, um diejenigen Bereiche unseres Unternehmens und unserer Lieferkette zu identifizieren, in denen das Risiko moderner Sklaverei am größten ist. Dazu gehören auch Überprüfungen auf Personen von Interesse (POI).
- Lieferantenprüfungen: Durchführung von Prüfungen und Bewertungen wichtiger Lieferanten, wobei der Schwerpunkt auf Lieferanten in Risikobereichen liegt.
- Lieferantenbeziehung: Enge Zusammenarbeit mit Lieferanten, um die Einhaltung unserer Richtlinien sicherzustellen und bei Bedarf Unterstützung bei Verbesserungsmaßnahmen zu leisten.
Schulung
Wir bieten unseren Mitarbeitern und wichtigen Interessengruppen Schulungen an, um sicherzustellen, dass sie die Risiken moderner Sklaverei verstehen und wissen, wie sie damit umgehen können, darunter:
- Mitarbeiterschulungen: Regelmäßige Schulungen für Mitarbeiter zum Erkennen und Melden von Anzeichen moderner Sklaverei.
- Lieferantenschulungen: Bereitstellung von Ressourcen und Schulungen für Lieferanten, um ihnen dabei zu helfen, unsere Standards einzuhalten und ihre Arbeitsabläufe zu verbessern.
Leistungskennzahlen
Um die Wirksamkeit unserer Maßnahmen zu messen, hat der Konzern die folgenden Leistungskennzahlen (KPIs) festgelegt:
- Anzahl der durchgeführten Lieferantenaudits: Erfassung der Anzahl und der Ergebnisse von Lieferantenaudits zur Sicherstellung der Einhaltung der Vorschriften.
- Abschlussquoten bei Schulungen: Überwachung des Abschlusses von Schulungsprogrammen für Mitarbeiter und Lieferanten.
- Gemeldete Vorfälle: Erfassung und Untersuchung aller Meldungen über moderne Sklaverei oder Menschenhandel innerhalb unserer Lieferkette.
Zukunftspläne
Die Gruppe setzt sich für eine kontinuierliche Verbesserung ihrer Bemühungen zur Bekämpfung moderner Sklaverei ein. Zu unseren Plänen für die Zukunft gehören:
- Ausweitung der Lieferantenprüfungen: Erweiterung des Umfangs und der Häufigkeit von Prüfungen bei Lieferanten in Bereichen mit hohem Risiko.
- Verbesserte Schulungen: Entwicklung umfassenderer Schulungen für Mitarbeiter und Lieferanten zu den Risiken moderner Sklaverei.
- Zusammenarbeit mit Interessengruppen: Zusammenarbeit mit Branchenverbänden, Nichtregierungsorganisationen und anderen Interessengruppen, um bewährte Verfahren auszutauschen und gemeinsam Initiativen zur Bekämpfung moderner Sklaverei voranzutreiben.
Genehmigung
Diese Erklärung wurde vom Vorstand der Gruppe genehmigt und wird jährlich überprüft und aktualisiert.
Gültig ab: 1. Januar 2026